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Was kostet 24-Stunden-Pflege zu Hause?

Was den Preis bestimmt – und mit welchen Zuschüssen der Pflegekasse Sie die Kosten spürbar senken.

Kosten & Finanzierung🕑 6 Min. Lesezeit

Die Frage nach den Kosten steht bei fast jeder Familie am Anfang. Pauschale Zahlen aus dem Internet helfen dabei selten weiter, denn der Preis hängt immer von der individuellen Situation ab. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, welche Faktoren den Preis bestimmen und mit welchen Leistungen der Pflegekasse Sie die tatsächliche Belastung deutlich senken können.

Wichtig vorab: Ihre konkreten Kosten ermitteln wir gemeinsam im kostenlosen, unverbindlichen Beratungsgespräch – abgestimmt auf Pflegegrad, Betreuungsumfang und Wohnsituation. So erhalten Sie eine ehrliche Zahl statt einer Schätzung, die am Ende nicht stimmt.

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

Kein Pflegefall ist wie der andere. Diese Punkte wirken sich am stärksten auf die Kosten aus:

  • Betreuungsintensität: Je höher der Pflegegrad und je mehr Unterstützung im Alltag nötig ist, desto umfangreicher die Betreuung.
  • Qualifikation der Pflegekraft: Fachlich ausgebildete, deutschsprachige Kräfte bieten mehr Sicherheit als eine reine Vermittlung.
  • Nächtliche Anforderungen: Muss die Pflegekraft nachts regelmäßig aktiv werden (z. B. bei Demenz), erhöht das den Aufwand.
  • Anstellungsmodell: Ob die Kraft fest angestellt oder nur vermittelt ist, hat große Auswirkungen auf Rechtssicherheit und tatsächliche Gesamtkosten (mehr dazu unten).

Das Anstellungsmodell entscheidet über die wahren Kosten

Viele Angebote wirken auf den ersten Blick günstig – bis versteckte Kosten und Risiken sichtbar werden. Bei osteuropäischen Vermittlungsmodellen tragen Familien häufig unbemerkt ein Arbeitgeber-Risiko: Fragen zu Sozialversicherung, Mindestlohn, Arbeitszeit und Haftung können teuer werden.

Bei Feuerer ist die Pflegekraft fest bei uns angestellt – nicht bei Ihrer Familie. Das bedeutet: keine Lohnabrechnung, keine Sozialabgaben, kein Haftungsrisiko für Sie. Diese Sicherheit ist ein Teil des Preises, der sich auszahlt. Mehr dazu in unserem Ratgeber „Ist 24-Stunden-Pflege legal?".

Diese Leistungen der Pflegekasse senken Ihre Kosten

Ab Pflegegrad 2 beteiligt sich die Pflegeversicherung an den Kosten der häuslichen Betreuung. Diese Bausteine sollten Sie kennen und ausschöpfen:

LeistungWofür
PflegegeldMonatliche Zahlung ab Pflegegrad 2 für die häusliche Pflege.
VerhinderungspflegeErsatzbetreuung, wenn die pflegende Person ausfällt – lässt sich für die 24h-Betreuung nutzen.

Welche Leistung in welcher Höhe für Sie in Frage kommt, hängt vom Pflegegrad ab. In unserem Ratgeber Verhinderungspflege & Zuschüsse erklären wir die wichtigsten Töpfe im Detail. Und wenn noch kein Pflegegrad vorliegt, hilft unser Ratgeber Pflegegrad beantragen weiter.

So gehen Sie am besten vor

  • Pflegegrad klären oder beantragen – er ist die Grundlage für alle Zuschüsse.
  • Betreuungsbedarf ehrlich einschätzen: Tag, Nacht, Alltag, Mobilität.
  • Kostenloses Beratungsgespräch nutzen – wir rechnen Ihnen die Zuschüsse konkret vor.
  • Auf das Anstellungsmodell achten: Rechtssicherheit ist bares Geld wert.

Häufige Fragen

Häufig ja – vor allem, wenn Pflegegeld und Verhinderungspflege konsequent genutzt werden. Wir rechnen Ihnen im kostenlosen Beratungsgespräch vor, welche Zuschüsse Ihre Belastung senken.

Weil kein Pflegefall wie der andere ist. Ein pauschaler Preis wäre unseriös. Wir nennen Ihnen nach einer kurzen Beratung eine ehrliche, auf Sie zugeschnittene Zahl.

Nein, die Pflegekasse übernimmt nicht die gesamten Kosten, beteiligt sich aber ab Pflegegrad 2 spürbar. Der Eigenanteil hängt von Pflegegrad und Betreuungsumfang ab.

Kostenlose Beratung

Erzählen Sie uns von Ihrer Situation – wir beraten Sie persönlich, kostenlos und unverbindlich.

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