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Arbeitgebermodell oder Dienstleistungsmodell? Der Vergleich

Zwei Wege, Ihre Assistenz zu organisieren – mit unterschiedlichem Aufwand und unterschiedlicher Verantwortung. Der ehrliche Vergleich.

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Persönliche Assistenz – Modelle

Wenn Ihre Assistenz über das Persönliche Budget finanziert wird, stellt sich die Frage: Wollen Sie Ihre Assistenzkräfte selbst anstellen oder die Organisation lieber abgeben? Beide Modelle sind zulässig – sie unterscheiden sich vor allem im Aufwand.

Das Arbeitgebermodell

Im Arbeitgebermodell sind Sie selbst Arbeitgeber:in Ihrer Assistenzkräfte. Das bedeutet volle Kontrolle – Sie wählen Ihre Assistent:innen aus, legen Dienstpläne fest und bestimmen die Abläufe.

  • Vorteil: maximale Selbstbestimmung und Auswahlfreiheit.
  • Aufwand: Sie übernehmen Arbeitgeberpflichten – Verträge, Lohnabrechnung, Sozialversicherung, Urlaubs- und Krankheitsvertretung.

Das Dienstleistungsmodell

Im Dienstleistungsmodell übernimmt ein Anbieter die Anstellung und Organisation der Assistenzkräfte. Sie behalten die Entscheidung über Ihre Assistenz, sind aber nicht Arbeitgeber:in und müssen sich nicht um Abrechnung, Sozialversicherung und Vertretung kümmern.

  • Vorteil: kein Arbeitgeber-Aufwand, geregelte Vertretung bei Ausfall, fester Ansprechpartner.
  • Abwägung: etwas weniger direkte Personalhoheit als im Arbeitgebermodell – dafür deutlich weniger Organisation.
So arbeiten wir: Feuerer bietet das Dienstleistungsmodell an – wir organisieren und stellen die Assistenzkräfte an und tragen die Arbeitgeberpflichten. Sie gestalten Ihre Assistenz, ohne den Papierkram.

Welches Modell passt zu mir?

Wer viel Wert auf direkte Personalauswahl legt und den organisatorischen Aufwand nicht scheut, ist im Arbeitgebermodell gut aufgehoben. Wer Unterstützung ohne Arbeitgeberpflichten möchte, wählt das Dienstleistungsmodell. Oft ist auch eine Kombination sinnvoll – wir beraten Sie individuell.

Wann welches Modell zu Ihnen passt

Im **Arbeitgebermodell** stellen Sie Ihre Assistenzkräfte selbst an: Sie führen ein, planen Dienste, zahlen Gehalt und tragen die Arbeitgeberpflichten. Das bietet maximale Selbstbestimmung, bedeutet aber auch Verantwortung (Lohnabrechnung, Sozialversicherung, Urlaubs- und Krankheitsvertretung). Im **Dienstleistungsmodell** übernimmt ein Assistenzdienst wie Feuerer diese Organisation für Sie – Sie behalten die Entscheidung über das „Wie", sind aber von Bürokratie und Arbeitgeberrisiko entlastet.

Der praktische Vergleich

Viele Menschen starten aus gutem Grund im Dienstleistungsmodell: Es ist sofort einsatzbereit, Ausfälle werden vom Dienst aufgefangen, und es gibt keine Haftungsrisiken als Arbeitgeber. Das Arbeitgebermodell lohnt sich vor allem, wenn Sie ein festes, eingespieltes Team über Jahre selbst führen möchten und die administrative Last bewältigen können – oft mit Unterstützung eines Lohnbüros oder einer Assistenzgenossenschaft. Ein Wechsel zwischen den Modellen ist möglich; manche kombinieren auch beides.

Häufige Fragen

Nein. Sie entscheiden weiterhin über Zeiten, Tätigkeiten und Abläufe – nur die Arbeitgeberpflichten liegen beim Dienstleister.

Ein Wechsel ist grundsätzlich möglich. Sinnvoll ist, die Entscheidung im Beratungsgespräch anhand Ihrer Situation zu treffen.

Das hängt von Ihrem Wunsch nach Kontrolle vs. Entlastung ab. Wir zeigen Ihnen ehrlich die Vor- und Nachteile für Ihren Fall.

Im Dienstleistungsmodell der Dienst; im Arbeitgebermodell organisieren Sie die Vertretung selbst.

In der Praxis ja – entweder selbst oder über einen Dienstleister.

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